RVG im Insolvenzverfahren: So rechnen Sie optimal ab

Welche Gebühren verdienen Sie als Rechtsanwalt in Insolvenzsachen? Wir beleuchten für Sie in den folgenden Fachbeiträgen die Abrechnung in verschiedenen Insolvenzverfahren. Lesen Sie jetzt weiter.

Ihre Tätigkeit im Insolvenzverfahren: Was rechnen Sie nach 3313-3323 VV RVG ab – und was nicht?

Die Tätigkeit des Rechtsanwalts im Insolvenzverfahren ist in Teil 3 Abschnitt 3 Unterabschnitt 5 VV RVG (= Nr. 3313–3323 VV RVG) geregelt. Im folgenden Artikel stellen wir detailliert vor, welche Tätigkeiten genau unter diese Regeln fallen, und welche Sie nach anderen Normen abrechnen müssen.

Lesen Sie hier unsere Einführung zur Abrechnung im Insolvenzverfahren

Tätigkeit im Verfahren über den Insolvenzplan

Den Gebührenanspruch des Rechtsanwalts für seine Tätigkeit im Verfahren über einen Insolvenzplan regeln die Nr. 3318 und 3319 VV RVG. Im Hinblick auf den erhöhten Arbeitsaufwand im Zusammenhang mit einem Insolvenzplan verdient der Anwalt eine gesonderte Gebühr.

Was Sie bei der Abrechnung rund um den Insolvenzplan beachten müssen, erfahren Sie hier unter anderem in unserem kostenlosen Spezialreport „Optimal abrechnen in Insolvenzsachen“ – hier klicken.

Tätigkeit im Verfahren auf Versagung oder Widerruf der Restschuldbefreiung

In dem Verfahren über einen Antrag auf Versagung oder Widerruf der Restschuldbefreiung verdient der Rechtsanwalt eine 0,5-Verfahrensgebühr nach Nr. 3321 VV RVG. Hierbei ist es unerheblich, ob dieser den antragsberechtigten Gläubiger oder einen anderen am Verfahren der Restschuldbefreiung Beteiligten vertritt, wie etwa den Schuldner oder den Treuhänder.

Welche Gebühren Sie konkret bei diesen Verfahren verdienen können, erfahren Sie hier.