RVG-Fälle: Kampf um Gebühren

Nach RVG abgerechnet: 55.000 Euro für 10 Stunden Arbeit!

Da soll noch mal einer sagen, die gesetzlichen Gebühren nach RVG würden zu wenig einbringen! Einer Ihrer Kollegen hat gerade so was wie den Hauptgewinn gezogen – und für die Prüfung eines Geschäftsführervertrags rund 55.000 Euro Gebühr berechnet. Haken an der Sache: Der Mandant will nicht zahlen. Jetzt entscheidet das Landgericht München.

Lesen Sie hier, wie sich die fantastische 55.000-Euro Gebühr errechnet.

Unbilligkeit einer anwaltlichen Erstberatungsgebühr bei geringem Streitwert

Haben Sie als Rechtsanwalt mit Ihrem Auftraggeber keine Gebührenvereinbarung für eine Beratung geschlossen, orientiert sich die Höhe Ihrer Vergütung nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechts (§ 34 Abs. 1 S. 2 RVG). Das wird allerdings schnell problematisch, wenn es um einen geringen Streitwert geht.

Eine aktuelle Entscheidung des AG Stuttgart zeigt einen typischen Problemfall in der Praxis auf – lesen Sie hier weiter.

Rechtsanwalt als Verfahrenspfleger: Abrechnung nach RVG?

Sind Sie auch schon als Verfahrenspfleger bestellt worden? Dann haben Sie zwar einerseits eine wichtige öffentliche Aufgabe übernommen, andererseits leider nur wenig Geld verdient. Es sei denn, Sie haben nach RVG abgerechnet und Ihre Abrechnung ist akzeptiert worden. In welchen Fällen das möglich ist, darauf hat der BGH nun eine ausgiebige Antwort geliefert.

Können Sie als anwaltlicher Verfahrenspfleger nach RVG abrechnen? Schauen Sie hier nach!

Zulässigkeit der Beschwerde eines Rechtsanwalts gegen die vorläufige Streitwertfestsetzung

Ein Anwalt vertritt eine Klägerin, die den Beklagten wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung im Zusammenhang mit der Gewährung eines Darlehens in Anspruch nimmt. Über den Streitwert herrscht Uneinigkeit – der Anwalt wendet sich deshalb mit einer Beschwerde gegen den vorläufigen Streitwertbeschluss. Mit Erfolg?

Lesen Sie hier das Urteil des OLG Koblenz (AZ 3 W 714/13).