Gegenstandswert

Wie Sie den Streitwert bei der Scheidung richtig berechnen

Auch bei der Scheidung werden die Begriffe oft durcheinander geworfen: Streitwert, Gegenstandswert und Verfahrenswert. Doch damit hören die Schwiergkeiten nicht auf. Zur Berechnung des Verfahrenswerts bei der Scheidung sind jede Menge Details im Blick zu behalten. Damit Sie als Anwalt den Wert richtig berechnen, haben wir für Sie den folgenden Leitfaden erstellt.

Klicken Sie hier und erfahren Sie, wie Sie den Verfahrens- oder Gegenstandswert bei der Scheidung richtig berechnen.

Streitwert, Teil 1: Berufsunfähigkeitsversicherung

Interessante Neuigkeiten zur Streitwertberechnung bei einer Klage auf Leistungen aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Nicht nur die künftigen Ansprüche zählen, sondern auch die bis zur Klageeinreichung fällig gewordenen Beträge. Wichtig: Dies gilt auch dann, wenn auf Freistellung von der Beitragszahlungspflicht statt auf Leistung geklagt wird.

Wie der Streitwert berechnet wird, erfahren Sie in der Entscheidung des OLG Karlsruhe vom 7.7.2016.

Auskunftsverfahren bleiben für Anwälte unattraktiv: Niedrige Gegenstandswerte, viel Arbeit

Der Streit ums liebe Geld gehört zu einem ordentlichen Rosenkrieg einfach dazu. Häufiger Zankapfel ist die Auskunft über das so genannte Endvermögen. Für Anwälte sind diese Verfahren aber meist alles andere als lukrativ, denn auch wenn es um hohe Vermögenswerte geht, werden die Gegenstandswerte beim Auskunftsverfahren meist niedrig angesetzt.

Daran hat leider auch eine aktuelle BGH-Entscheidung nichts geändert – Informieren Sie sich hier.

Gegenstandswert für anwaltliche Vergütung von nicht rechtshängigen Gegenständen

Im folgenden arbeitsgerichtlichen Verfahren verlangte Rechtsanwalt P., den Gegenstandswert der anwaltlichen Tätigkeit auf 92.386,18 Euro festzusetzen – gemäß § 33 RVG für eine Verhandlung von nicht rechtshängigen Gegenständen, über die kein Vergleich zustande gekommen war.

Das LAG gab dem Anwalt recht und änderte damit seine Rechtsprechung! Erfahren Sie hier die Gründe.

Gegenstandswert beim Streit um das Bestehen eines Gemeinschaftsbetriebs

Der Betriebsrat begehrt im folgenden Fall die Feststellung, dass zwei Arbeitgeberinnen mit insgesamt 135 Mitarbeitern einen gemeinsamen Betrieb bilden. Das Arbeitsgericht hat den Gegenstandswert auf 5.000 Euro festgesetzt, wogegen sich die Anwälte mit einer „sofortigen“ Beschwerde richten.

Ergebnis: Die sofortige Beschwerde ist zulässig – und der Gegenstandswert zu niedrig. Lesen Sie hier mehr.

Gegenstandswert für Ordnungsgeldantrag zur Durchsetzung eines titulierten betriebsverfassungsrechtlichen Unterlassungsanspruchs

Bei der Festsetzung des Gegenstandswertes eines Ordnungsgeldantrages – auch betreffend einen betriebsverfassungsrechtlichen Unterlassungsanspruch – ist im Regelfall von einem Bruchteil des Wertes der Hauptsache auszugehen. Allerdings kann sich dieser Bruchteilswert nach den Umständen des jeweiligen Einzelfalles erhöhen oder erniedrigen.

Lesen Sie dazu eine interessante Entscheidung des LAG Hamburg

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