Vergütungsvereinbarung oder Gebührenvereinbarung?

Viele Anwälte haben Probleme bei der Abgrenzung der formfreien Gebührenvereinbarung (§ 34 RVG) von der formgebundenen Vergütungsvereinbarung (§ 3a RVG). Das OLG Karlsruhe hat dazu Leitsätze formuliert, die Klarheit bringen – und sich vor allem zum ersten Mal auch obergerichtlich mit dem Begriff des „deutlichen Absetzens“ in § 3a Abs. 1 Satz 2 RVG befassen.

Interessante Informationen für RAe, die gerne auf die freie Honorarvereinbarung setzen – hier klicken.

Anwaltsgebühren bei getrennter Einleitung von Umgangs- und Sorgerechtsverfahren für dasselbe Kind

Die getrennte Einleitung von Umgangs- und Sorgerechtsverfahren für dasselbe Kind verstößt jedenfalls dann nicht gegen das Gebot kostensparender Verfahrensführung, wenn ein sachlicher Grund für die getrennte Einleitung der Verfahren vorliegt.

Lesen Sie hier eine interessante Entscheidung des OLG Bremen vom 11.06.2015 – 5 WF 19/15.

Haftpflichtversicherungsprämie auf Mandanten umlegen?

Die Kosten der vorgeschriebenen Haftpflichtversicherung für Vermögensschäden gehören grundsätzlich zu den notwendigen Geschäftsunkosten und können in der Regel nicht auf den oder die Mandanten umgelegt werden. Doch keine Regel ohne Ausnahme. Es gibt Fälle, in denen Sie die Kosten der anwaltlichen Haftpflicht in Rechnung stellen können.

Lesen Sie hier, in welchen Fällen das möglich ist und wie Sie die Haftpflichtversicherungsprämie abrechnen.

8 Arten der Vergütungsvereinbarung und ihre Besonderheiten

Weiter geht’s mit unserer Übersicht zum Thema Vergütungsvereinbarung (Teil 1 verpasst? Lesen Sie hier unseren Artikel „Honorare vereinbaren: So machen Anwälte dabei alles richtig“.) Erfahren Sie diesmal alle wichtigen Details der unterschiedlichen Honorararten, wie z.B. Pauschalhonorar, Grundhonorar, Stundenhonorar, Erfolgshonorar etc., – wir sagen Ihnen, welche Besonderheiten es jeweils bei welcher Honorarart für Sie zu beachten gibt.

Nützliches Spezialwissen zur Honorarvereinbarung jetzt hier entdecken!

Honorare vereinbaren: So machen Anwälte dabei alles richtig

Das Gesetz gibt Ihnen als Anwalt folgende Möglichkeiten, die Honorarfrage zu lösen: Sie können für das gesetzliche Honorar, das übliche Honorar oder das vereinbarte Honorar ein Mandat übernehmen. Gerade letzteres gilt als lukrativ, allerdings sind bei der Honorarvereinbarung einige Fallstricke zu beachten. Im folgenden Artikel erhalten Sie eine komplette Übersicht, wie Sie Honorarvereinbarungen professionell und rechtssicher abschließen.

Lesen Sie hier, was Sie bei Honorarvereinbarungen unbedingt beachten sollten!

Höhe der Anwaltsgebühren bei doppelt eingelegter Berufung (und anschließender einfacher Rücknahme)

Immer wieder kommt es vor, dass eine Berufung irrtümlich doppelt eingelegt wird und die Berufung anschließend nur einmal zurückgenommen wird. Dies kann nicht nur zu verfahrensrechtlichen, sondern auch zu gebührenrechtlichen Komplikationen führen. Im folgenden Fall erhielt ein Anwalt bereits vor Eingang der Berufungsbegründung die 1,6fache statt der üblichen 1,1fachen Verfahrensgebühr!

Lesen Sie hier die Hintergründe zu diesem Fall des OLG Frankfurt.

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